stAlucards eyes
Watakushi wo okizari ni shimase, aishiteru!

Watakushi wo okizari ni shimase, aishiteru! - Verlass mich nicht, ich liebe dich!

Nijūnana sangatsu nisenkyū - 27. März 2009

Dank P. habe ich ein, meiner Meinung nach, wundervolles Lied kennengelernt - Luftbahn von Deichkind. Nicht die Musikrichtung, die ich sonst höre, aber es gefällt mir und nur das zählt. Es macht mich allerdings auch ein wenig traurig...
-----

Watakushi wo okizari no shimase, aishiteru!

Das Neach RPG mit A. war in den letzten Tagen ziemlich blutig, also genau nach meinem Geschmack, auch wenn ich mit Szenen, in denen geliebte Charaktere tödlich verletzt werden, zu sehr mitfühle. Ich dachte schon, ich würde an einem Herzinfarkt sterben, als Hisagi versucht hat, Nobu am Grab ihres besten Freundes Iruka zu trösten, als plötzlich besagter Chunin als Hollow auf sie zustürmte und dieser Kampf sowohl Hisagi als auch Nobu beinage das Leben gekostet hätte. Aber das ist ja das Schöne am RPG - der Spaß, den man dabei hat.
-----

Bockspringen zu dritt

Und es gibt sie DOCH! Erwachsene, die tief in ihrem Inneren Kinder geblieben sind.
P. und ich haben zwischen allen Schulstunden fünf Minuten Pause und gingen raus, da wir nach der Horrorstunde Deutsch erst einmal frische Luft schnappen mussten. Allerdings schien P. die frische Luft nicht besonders zu bekommen, denn er gab brummende Geräusche von sich, tat, als wäre er ein Flugzeug und rannte dabei im Kreis, und sang schließlich irgendein völlig bescheuertes Lied. Bis es ihm anscheinend zu langweilig wurde und er auf die glorreiche Idee kam, wir könnten doch Bockspringen machen. Er sprang problemlos über mich, ich allerdings hätte ihn, bei meinem Versuch hinüberzukommen, fast mit in den Tod gerissen. P.s überraschter Aufschrei, als wir beide umkippten, löste bei mir einen so schrecklichen Lachanfall aus, dass ich erst einmal in die Hocke gehen musste, um mich nicht wie blöd auf den Boden zu werfen und zu lachen. Die Hocke-Variante war dann doch gesitteter und nicht so dreckig.
Eine sympathische, blonde Frau (vllt. um die 30?), wahrscheinlich eine Lehrerin der angrenzenden Realschule, sah uns bei unserem kindischen Treiben und wäre beinahe gestolpert, da Lachen all ihre Aufmerksamkeit in Anspruch genommen hatte.
Ich werde langsam aber sicher aufgrund meiner dämlichen, aber lustigen Sprüche immer bekannter in meinem Umfeld und auch diesmal konnte ich mir einen Kommentar nicht verkneifen. Ich fragte sie also grinsend, ob sie nicht mitmachen wolle und sie blieb tatsächlich stehen und überlegte fieberhaft; der innere Kampf war ihr deutlich im Gesicht abzulesen. Aber schließlich gewann doch das Kind in ihr! Sie ließ ohne weitere Umschweife ihre Tasche fallen, lachte ein "ok" und sprang ein bisschen mit P. herum (ich wollte ihre körperliche Unversehrheit nicht gefährden und beobachtete die beiden deshalb nur), bevor sie sich lachend verabschiedete und P. und ich uns zufrieden angrinsten. Diese Art von Menschen, die sich spontan zu irgendwelchen dummen Aktionen hinreißen lassen, mögen wir beide am liebsten. Wir sollten öfter in diesen Zwischenpausen Bockspringen. Oder in einen der riesigen Müllcontainer für Papier klettern und einem Lehrer den Schreck seines Lebens verpassen.
-----

Die zwei Käseblätter der Verhängnis

Die Nachschrift der Lateinschulaufgabe war eine Katastrophe. Oder zumindest ein Chaos. 13:15 Uhr, Zimmer 123. Ich war pünktlich, allerdings hatte eine völlig inkompetente Lehrerin die Aufsicht (das einzige, was sie kann, ist tratschen...) und trieb mich erst einmal damit in den Wahnsinn, dass sie sich eine viertel Stunde lang über die Unordnung (die sie übrigens selbst herbeigeführt hatte) in der Nachschriftenmappe aufregte. Also haben wir armen Nachschreiber und -sitzer erst einmal schön 15 Minuten vertrödelt. Wundervoll...
Dann hatten alle ihre Arbeiten, nur ich stand dumm vor dem Tisch herum und wunderte mich, wo meine Schulaufgabe war. In der Mappe befanden sich keinerlei Unterlagen für mich, und so entschied ich zum Sekretariat zu gehen und dort nachzufragen, da meine Lateinlehrerin nicht mehr im Schulhaus war (und die Lehrer sich - wahrscheinlich aus Angst vor mir - im Lehrerzimmer verbarrikadiert hatten. Scheiß Feuerschutz-Türen).
Es kam mir natürlich sehr entgegen, dass das Sekretariat an diesem Freitagnachmittag bereits abgeschlossen und verlassen war. Also bat ich einen der zur Schulleitung gehörenden Lehrer um Hilfe und er durchsuchte das Sekretariat, aber auch hier schien meine Nachschrift nicht zu verweilen. Letzte Option - meine Lateinlehrerin anrufen, was der nette Herr dann auch tat. Und siehe da, oh Wunder (ich hatte es mir schon die ganze Zeit gedacht): meine Lehrerin hatte vergessen, die Nachschrift für mich abzugeben und hatte sie fröhlich wieder mit nach Hause genommen. Sie setzte sich allerdings sofort wieder in ihren Wagen und brachte mir das verhängnisvolle Blatt vorbei. Ich glaubt gar nicht, wie ich mich gefreut habe. . .
. . .
Hoffe die Ironie ist angekommen.
Der Zusatzteil der Schulaufgabe beinhaltete teilweise Fragen, von denen ich keine Ahnung hatte. Somit habe ich 10 von 20 Punkten einfach so in den Wind geschossen. Und meine Übersetzung klang zwar satzweise ganz passabel, nur der Zusammenhang zwischen allen Sätzen fehlt irgendwie...
Der Zwischenbericht war nicht so schlimm wie erwartet, aber ich stehe in vier Fächern auf der Kippe zu einer 5. Musik (die Kurzarbeit zu Beginn gehörig verkackt), Physik (wundert mich nicht), Mathematik (ebenfalls keine große Überraschung) und Erdkunde (kein Wunder, wenn ich sage, dass ein Arschkaff wie Roth an der Donau liegt. Ich hasse Erdkunde; ich und mein verhängnisvoller Orientierungssinn...).
-----

 


 

 

27.3.09 21:01


Es geht bachaufwärts

JŪ SAN SAN GATSU NI-SEN KYŪ – 13. März 2009


Wie kann man einen unkoordinierten, kindischen Haufen Elftklässler stundenlang beschäftigen?
Richtig, man gibt ihnen ein paar Bögen mit Pokémonstickern und geht vorsichtshalber in Deckung!


Der heutige Tag war so... hohl. Aber alles der Reihe nach, hohle Tage sind meine Lieblingsart von Tagen und ich will ja nichts vergessen.


Nach dem üblichen Gedränge im Bus (und den damit verbundenen Mordfantasien) kam ich also in der Schule an, aber oho! Die erste Stunde, in der ich Englisch hätte, entfällt, und die zweite, in der ich ebenfalls Englisch hätte, wird vertreten. Gut, ich frage mich also erst einmal nach dem Sinn dieser Vertretung und begegne P., der von der die zweite Stunde betreffenden Nachricht nicht sehr angetan ist. Und das ist noch untertrieben ausgedrückt. Also setzen wir zwei uns – nachdem die anderen gekniffen haben – in P. S Auto und fahren erst einmal zu einem ausgiebigen Frühstück zum allseits bekannten McDoof.
Wie vermutet war die vertretene Stunde... sinnlos. Vollkommen sinnlos.


Aber in Ordnung, überlebt habe ich sie immerhin und nach der Pause ginge es eigentlich in Ethik (ich gottloser Heide, wie böse). Richtig, eigentlich! Denn ich kann meine zusammengewürfelte Klasse nirgends finden. Was tut frau in einer solchen Situation? Genau, auf Ethik kacken und die Stunde mit ein paar Freundinnen, die frei haben, verquatschen.
Wie sich später herausstellte, fand der Ethikunterricht fast direkt an der Stelle statt, wo wir vier gesessen hatten. DAS war knapp. Aber was ich dem Lehrer am Montag für einen Schwachsinn auftische, frage ich mich immer noch. Ich denke ich bleibe bei der Wahrheit. Es ist nicht meine Schuld, wenn diese schulische Einrichtung anscheinend Gefallen daran findet, ständig mit den Klassenzimmern umherzujonglieren.


Vierte Stunde Latein - ein gigantisches Erfolgserlebnis! Lehrerin kommt herein und meint sie würde das Blatt von letzter Stunde abfragen. Ihr ahnt es schon? Schön. Es stimmt nämlich: ich habe dem Blatt nicht einmal einen feuchten Pups gewidmet und muss mir dementsprechend alles aus den Fingern saugen. Erstaunlicherweise erinnere ich mich aber an fast alles und räume eine 1 ab, die meinem jämmerlichen Notendurchschnitt etwas unter die Arme greift. Die Lateinschulaufgabennachschrift wird zwar alles wieder zunichte machen, aber darüber zerbreche ich mir den Kopf, wenn es soweit ist.


Fünfte Stunde, frei. Und DA geschah der größte Schwachsinn des Tages. Der vergangenen Wochen. Monate. Jahre? Nein, soweit will ich dann doch nicht gehen. Schließlich haben der Abendstern und ich schon so viele böse Taten verbrochen.

P. und ich waren uns einig – ich bringe Pokémonsticker mit und wir kleben damit unseren Tisch zu. Von den grottenschlecht gefälschten Exemplaren vom Tschechenmarkt über kleinere Ausgaben aus Kaugummipackungen bis hin zu Stickern mit Nummernangabe und kurzer Beschreibung war fast alles dabei. Nein, eigentlich nicht, aber auch egal. Da die einzigen Stunden, in denen wir in unserem angestammten Klassenzimmer gewesen wären, entfallen waren, musste der Tisch leider noch warten.

Stattdessen aber zog P., während wir in der großen Aula Däumchen drehten, einen Sticker ab, klebte sich ihn mitten auf die Stirn und rief: „ICH BIN EIN KOKOWEI! XD“ Prompt folgte ein weiterer Sticker, der auf meiner Brille landete (auch wenn ich kein Safcon sein wollte...*eine Runde Mitleid*) und diesem noch viele andere, da P. Ungefähr die Hälfte unserer Mitschüler mit klebenden Pokémonbildchen zugekleistert hatte.

Mr. beleidigte Leberwurst war ein Pummeluff (klein, rosa/pink, nervtötend).

Für 45 Minuten verwandelte sich die Sitzgruppe im 1. Stock in eine Pokémonarena, als Attacken durch die Gegen gebrüllt wurden, unterbrochen von schrecklichen Lachanfällen, und dicht gefolgt von seltsamen Perversionen dieser Attacken, die die jeweiligen „Pokémon“ ausführten. Da mein Pokémon (Safcon) nichts konnte (nichts, was mir weitergeholfen hätte), verlor ich ständig gegen P., der anscheinend großen Spaß daran gefunden hatte, mich aus den verschiedensten Richtungen anzuspringen um fast umzuwerfen. Dürfte „Slam“ gewesen sein...

Später, nach den Kämpfen, ruhten wir uns aus und lasen die Informationen zu unseren jeweiligen Pokémon. P. S Bisaknosp sorgte für einige Lacher ([...], denn wenn die Blüte aufblüht, steht er nicht mehr.[...]) oder der Satz für eine Mitschülerin (Pokémon Golking): zur Paarungszeit schwimmt es flussaufwärts. Die Vorstellung, wie unsere Mitschülerin C. Sich gegen den Strom durch einen Fluss kämpft, um sich zu paaren, streckte einige von uns endgültig nieder – und dieser schreckliche Witz verfolgte sie für den Rest des Tages.

Ein anderer Mitschüler hat nun einen original gefälschten, glitzernden Sticker mit einem Pikachu am Schuh kleben...

Nach diesen 45 Minuten ging es ab zu Geschichte und aufgrund unserer aller Dummheit beschlossen wir einfach, die Pokémonsticker erst einmal noch aufzubehalten, auch wenn die meisten sie mitten im Gesicht kleben hatten. Mein Dragoran-Sticker auf dem linken Brillenglas behinderte mich nicht einmal bei der Ex, die kurz daraufhin geschrieben wurde. Blöd nur, dass ich letzte Stunde nicht da war und den Stoff nicht wiederholt/von jemandem abgeschrieben hatte. Egal.


Am Nachmittag schrieb ich dann die Englischschulaufgabe nach und DIE war eindeutig zum im Klo runterspülen. Ich habe so gut wie nichts verstanden, was nicht nur an den vielen, mir unbekannten Vokabeln, sondern auch am teils politischen Inhalt des Textes (der mich nicht die Bohne interessiert hat) gelegen hat.

Ich hätte eigentlich noch eine Viertelstunde Zeit zu Arbeiten gehabt, aber da ich bereits nach der Hälfte der Schulaufgabe von eben jener so maßlos angepisst war, habe ich einfach irgend etwas auf das Blatt gerotzt und bin gegangen. Scheiße war sie und scheiße wird auch die Note, also was soll's. Dann konnte ich ja früher gehen, wo ich doch sowieso nur minimalst etwas verstanden hatte.

14.3.09 01:11


Eine Menge... Neologismen.

Go san gatsu ni-sen kyū – 5. März 2009


Titel angelehnt an die allseits bekannte und beliebte Szene aus Spongebob Schwammkopf: Eine Menge Fantasie! *Regenbogen-Geglitzer*


Der heutige Tag war einfach nur zum Schießen, zumindest der zweite Teil davon. Der Morgen war einfach nur scheiße. Ich bin todmüde aufgewacht und musste mich regelrecht zwingen, den ganzen Hygiene-&.Co.-Kram am Morgen zu erledigen, aber ich bin unter der Woche eigentlich immer unausgeschlafen, also ist das alles schon Routine.

Aus mir unerfindlichen Gründen war ich dann den ganzen Vormittag lang ziemlich niedergeschlagen – solche seltsamen Stimmungsschwankungen habe ich aber öfter, was weiß ich warum – und meine Laune besserte sich selbstverständlich auch nicht nach folgender Situation.

In Deutsch erhielten wir ein neues Klassenzimmer zugeteilt. Aufgrund des Schadens an meinem Sehnerv ist es immer besser, wenn ich weit vorne sitze, also habe ich es mir alleine in der ersten Reihe bequem gemacht. Meinen Triumph, dass ich alleine saß, konnte ich allerdings nur für einige kurze Minuten auskosten, denn dann setzte sich J. neben mich. Ich sollte hier erwähnen, dass J. männlich ist und ich in der Nähe der meisten Jungs Panikanfälle kriege.

Zurück zum Thema, er saß neben mir und ich fühlte mich wie ein in eine Sackgasse gedrängtes Tier. Was ich gewissermaßen auch war. Ich hatte nur wenig Fluchtmöglichkeiten: entweder das Fenster neben mir aufreißen und rausspringen oder über den Tisch vor mir klettern und verduften.

Die ganzen zwei Stunden, die wir nebeneinander saßen, war ich angespannt und nervös und hatte das Gefühl, kotzen zu müssen, weil mir schlecht war, erst recht, als er mich des öfteren ansprach, um etwas nachzufragen. Und das schlimmste: ich sitze jeden Donnerstag die ersten zwei Stunden neben ihm. Erschieß mich mal bitte jemand. . .

Was mir gerade eben noch eingefallen ist, ein Ereignis, das heute morgen an der Bushaltestelle des Bahnhofs geschah. Des Bus kam (endlich) und ich stellte mich in die mehr oder weniger geordnete Schlange, die meistens aus zwei Strängen besteht, die sich immer gegenseitig zur Seite schubsen. Ich stand links, ein Kerl neben mir, rechts. Wir standen direkt nebeneinander, als wir an der Tür angekommen waren und ich dachte mir: boah, du hast jetzt keine Lust auf Gequetsche, lass den Kerl halt vor. Was macht er? Lächelt, deutet mit der Hand vor sich und meint auffordernd: bitte.

Er hat mich vorgelassen... urgh, ich war noch Minuten danach vom Schock paralysiert. Naja, hat sich wohl gedacht: Unästethik zuerst.


P.s Gehirn war heute anscheinend nur Brei, bei dem ganzen Unsinn, den wir zwei angestellt haben. Beispiele:

6. Stunde, Englisch. Der Lehrer meinte irgendetwas mit „to analyze“. Was machen wir zwei Deppen? Sehen uns im selben Moment an und sagen zeitgleich: Anal yse. Weitergesponnen klingt es wie „anal öse“ und das wiederum hört sich nach „Analmöse“ an. Oder „Microsoft“. Streng genommen heißt Microsoft übersetzt „winzig-weich“.

Ja, wir zwei sind, wenn wir nebeneinander sitzen, immer sehr produktiv xD

Ich habe auch großen Spaß daran, eine Mitschülerin von mir anzubaggern (möge A. mir vergeben; es ist nur Spaß ). Sie allerdings steht auf J. Ich saß neben P., J. und besagte Schülerin T. waren neben uns. Ich beugte mich also zu P. und meinte nach einem kurzen Blick auf J.: „Pff, wenigstens habe ich größere Brüste als J.“ P.s Gesichtsausdruck in jenem Moment war unbezahlbar! Lag daran, dass der Satz etwas aus dem Zusammenhang gegriffen war. Aber es ist ein Vorteil, den J. niemals haben wird xD

Oder 5. Stunde, Deutsch. „Also, wie würdet ihr heutzutage ein Genie definieren?“ - „Ich denke, ein Genie ist jemand, der ein besonderes Talent hat...“

Ich (zu P.): „ Ich kann auf Befehl rülpsen, bin ich jetzt 'n Genie, oder was?“
T (neben P.): *an einem kolossalen Lachanfall krepier*

Kann ich aber wirklich. Und als ich ihnen vorgeführt habe, dass ich auch mit den Ohren wackeln kann, brachte keiner mehr unter seinen Lachsalven etwas heraus. Ich liebe solche Tage <3

5.3.09 17:41


Panta Rhei - Alles fließt

Zweiter aktualisierter Eintrag für den Abendstern.

Jū hachi ichi gatsu ni-sen kyū – 18. Januar 2009

Nach Freud sind Träume Fenster zum Unterbewusstsein eines jeden Menschen. Meine Fenster waren diese Nacht erstaunlich klar und so nahm ich mich der interessanten und spannenden Aufgabe an, durch das Glas hindurch zu blicken und mein Innerstes dahinter zu erforschen.

Kurzum: ich beschäftige mich seit Kurzem intensiver mit der Traumdeutung und die heutige Nacht war die wohl ertragreichste meines ganzen bisherigen Lebens. Ich kann mich an genau sieben Träume erinnern, der Durchschnitt also wie viel ein Mensch pro Nacht träumt.

Das Hauptmotiv der Träume war größtenteils gleich – Loslassen, emotionale Unruhe und innere Disharmonie
Morgen werde ich 18.
Ich habe das Gefühl, dass ein Teil von mir gestorben ist. Ein Teil, den ich zurück haben will. Aber wenn ich ihn zurück bekomme, wer sagt, dass es immer noch der selbe Teil sein wird? Ich habe ein Stück meiner Selbst verloren, durch die Erkenntnis, dass ein weiterer Abschnitt meines irdischen Daseins vorbei ist.

Fast jeder Mensch fiebert doch dem Augenblick entgegen, an dem er sagen kann: ich bin volljährig. Viele träumen von den schier endlosen Möglichkeiten, die sich ihnen ab da angeblich bieten. Die ganze Welt steht dir offen.

Ich bin da anders. Ich fühle mich wie eine alte Frau, die nur noch auf den Tod wartet, der bald kommen wird, um sie zu holen. Ich habe das Gefühl, mein Leben sei vorbei, sei sinnlos an mir vorüber gezogen.

Würde ich A. Fragen, würde sie wohl sagen, ich hätte mir einen Freund suchen und mehr ausgehen sollen, um nicht wie ein fauler Sack in der Wohnung zu vergammeln.
F. würde wohl auch sagen, ich hätte mehr tun sollen, mich mehr anstrengen sollen etwas zu erreichen. Der Freund wäre da keine Notwendigkeit, sondern nur ein kleiner Zusatz gewesen.

Aber... ich weiß nicht. Es ist seltsam. Ich bin innerlich zerbrochen und muss jetzt erst einmal die Scherben wieder aufsammeln.


Mit A. herrscht seit einer Weile eine etwas bedrückende Funkstille. Genauer genommen seit ich ihr von der MS erzählt habe. Ich glaube sie ist für so etwas einfach nicht gemacht. A. nimmt das Leben immer positiv (oder versucht es zumindest) und ist immer für einen da, wenn etwas nicht stimmt. Aber... ich glaube, es ist eben doch etwas anders, wenn der eigene Partner ein krankheitsbedingtes Problem hat. Ich habe in den letzten Tagen auch ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich sie denn wirklich liebe, schließlich denke ich, dass ich nicht mehr richtig lieben kann. Ich weiß nicht... ich weiß einfach nicht, wie sich richtige Liebe anfühlt. Gut, ich vermisse A. total, aber ich glaube, das liegt an der schweren Zeit, die hier gerade herrscht. Einerseits verdränge ich die MS und versuche die Situation so zu nehmen wie sie nun einmal ist. Dadurch denken aber alle in meinem Umfeld, dass ich keine Hilfe brauche, sie bekunden vielleicht etwas Mitleid und Ende. Aber ein Teil meiner Psyche wendet sich wie ein Kameradenschwein gegen mich. Ich halte das durch, MS ist nicht mein persönlicher Weltuntergang, aber dieser perfide Teil von mir will Stütze und Sicherheit. Ich will aber nicht. Meine Fresse, es ist nur MS, wieso sträubt sich meine Psyche so gegen meine Gleichgültigkeit?


Jetzt muss ich erst einmal morgen überstehen, zum Glück weiß außer P. niemand aus meiner Klasse, dass ich morgen Geburtstag habe und P. ist krank. Ich mag diesen Trubel nicht, wenn alle erst einmal aufstehen, dich umarmen, dir alles Gute wünschen und blablablabeldiblub. Ich habe wohl eine zu realistische Sicht auf die Welt. Es ist unnötig mich zu beglückwünschen. Es bringt nichts. Es ist nur eine Höflichkeitsbezeugung und solche festgelegten Etiketten der Höflichkeit wie sie fast überall üblich sind kann ich einfach nicht ab.

18.1.09 22:13


Kono michi wa doko ni demasu ka

 

Extra für den Abendstern aktualisiert.


Jū go ichigatsu ni-sen kyū – 15. Januar 2009


Wieso tue ich das hier eigentlich? In meinem Leben ist nie viel los. Zumindest nichts, das einen Bericht in myblog wert wäre. Aber mir ist langweilig. Aber wenn mir langweilig ist, esse ich entweder oder aktualisiere meinen Blog. Oder beides. Und im Moment esse ich nicht.

Mister M. scheint immer noch beleidigte Leberwurst zu spielen. Er spricht zwar wieder normal mit mir, aber nur äußerst selten und irgendwie redet er ziemlich belanglosen Schwachsinn... aber mir kann's egal sein, seitdem alle behauptet haben, er würde etwas von mir wollen, bekam ich eine totale Androphobie vor ihm. Vielen Dank auch, und ich dachte, er wäre einer der wenigen Jungen, bei denen ich nicht gleich in Panik verfallen würde. Was ich übrigens immer noch bei J. tue. Er hat mich seit meinem Eintritt in die Klasse um September '08 herum zwei- oder dreimal angerempelt und ich habe jedes Mal beinahe einen Herzinfarkt erlitten. Heute wäre er schon wieder fast gegen mich gerannt, zum Glück konnte ich noch rechtzeitig wortwörtlich zur Seite springen. Ich hasse diese Adrenalinstöße, wenn wir zusammen knallen... obwohl es lustig ist, das kann ich nicht leugnen.

Apropos Adrenalin: ich habe wieder einmal eine Sehnerventzündung, zur Zeit nur auf dem rechten Auge, aber wer weiß, ob sie sich nicht erneut auch auf das zweite ausweitet. Und sie kommt pünktlich, sehr pünktlich sogar, Anfang jeden vierten Monats klopft sie an meinen Augapfel und das wahrscheinlich wörtlich, so wie es drückt, wenn ich die Blickrichtung ändere. Der lästige Schleier ist auch wieder da und darauf bezieht sich das Adrenalin. Immer wenn mein Körper Adrenalin produziert, verschlechtert sich meine Sicht drastisch, bis mein Herz sich wieder beruhigt hat und der Körper das Adrenalin völlig abgebaut hat. Klasse.

Und es ist höchstwahrscheinlich doch Multiple Sklerose. Der Neurologe hat gemeint, ich hätte diese unheilbare Nervenkrankheit noch nicht, aber den Symptomen zufolge, die ich bis jetzt an den Tag gelegt habe, werde ich auf alle Fälle MS bekommen. Die prozentuale Wahrscheinlichkeit liegt bei fast vollkommenen 100%.

MS hat mehrere Symptome, deshalb auch das multiple, und ich weise bis jetzt 'nur' zwei auf. Die immer wiederkehrende Sehnerventzündung und die Gefühlslosigkeit meines kleinen Fingers an der Hand. Das 'Absterben' von Extremitäten ist bei Beginn der MS keine Seltenheit und die Sehnerventzündung ist das häufigste Symptom der Multiplen Sklerose. Also werde ich wieder mit Cortisontabletten, genauer mit Methylprednisolon, behandelt. Allerdings sind diese nach längerer Zeit bei einer so häufigen Einnahme wie der meinen schädlich. Eine Alternative wäre das Spritzen eines anderen Stoffes und das alle zwei Tage. Hurra. Außerdem brauche ich noch jeden Abend Magenschutzkapseln, weil Cortison die Magenwände angreift und Tabletten zur Regulation meiner Schilddrüse(nunterfunktion). Ich weiß morgens manchmal wirklich nicht mehr, welche Tabletten ich schon geschluckt habe und welche nicht.

Aber andererseits, ich sehe die Sache so: es war klar. Ich habe schon mein ganzes Leben das Gefühl, dass immer mir die beschissenen Dinge zustoßen. Ich bin mit einer Erbkrankheit an den Füßen zur Welt gekommen, was operativ behoben werden musste. Ich war eine Frühgeburt und weil meine Augen nicht vollständig entwickelt waren, trage ich jetzt eine Brille mit einer Dioptriestärke von -7,00. Ich hatte zweimal die Chance gehabt, zu sterben, aber jedes Mal hat mich irgendein Vollpfosten gerettet, obwohl ich als 'Unfall' eigentlich gar nicht geplant war. Ich pflege meine Zähne wie blöd, putzen, Zungenschaber, Zahnseide... super, wenn man dann trotzdem ständig Karies hat und die Zahnärztin einem auch noch sagt, dass das wahrscheinlich an den Genen liegt. Dann wurde ich letztes Jahr (wieder einmal) am linken Fuß operiert und jetzt steht der große Zeh abartig ab. Das sieht nicht mehr wie ein normaler Fuß aus, wenn ich Socken trage könnte man meinen, ich hätte Schwimmhäute zwischen den Zehen... und habe ich schon die Sklerose erwähnt?
Soviel dazu. Oh, hinzu kommt noch die Schilddrüsenunterfunktion. Und das alles (2. Fuß-OP, Schilddrüse, MS) in einem einzigen Jahr mit gerade einmal knapp 18 Jahren.
Man weiß bis heute nicht, wo die Ursache der Multiplen Sklerose liegt, aber ich persönlich vermute, dass ich sie mit eingefangen haben muss. Im Mai '08 wurde ich am Fuß operiert und im Juni '08 hatte ich meine erste Sehnerventzündung, einen sog. 'Schub'. Das diesmal ist bereits mein dritter Schub, aus denen die MS normalerweise besteht.

Es wird vermutet, dass MS erblich ist, aber bei mir ist das Unsinn. Das einzige, was meine Familie weiter gibt, sind Erbkrankheiten am Fuß (danke, du Arsch, der sich nie im Leben mein leiblicher Vater nennen soll), Wahnsinn (zwei oder drei meiner Verwandten sind in der Klapse) und das Selbstmörder-Gen (ich habe jetzt keine Lust nachzudenken, wie viele in der Familie sich bereits erhängt oder erschossen haben und wie viele es noch vor haben...).

Die drei oben genannten Dinge habe ich auch. Aber Multiple Sklerose hatte der Aussage meiner Mutter zufolge niemand in der Familie. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese 2. Fuß-OP daran Schuld ist.

Es meiner (festen) Freundin A. beizubringen, würde etwas schwieriger werden. Das hatte ich zumindest gedacht. Ich hatte bereits nach meinem zweiten Schub vor ein paar Monaten die Vermutung, ich könne MS haben und teilte diese meiner damals noch einfach-nur-guten-Freundin mit. Ich dachte, sie würde mir an einem Herzinfarkt wegsterben.

Ist auch nicht besonders schön es auf diese Weise per Chat zu erfahren (uns trennt eine ziemliche Entfernung). Gestern hatten wir mehr oder weniger unser ein Monatiges und ich musste ihr langsam mal mitteilen, was der Arzt mir so erzählt hatte. Obwohl wir jetzt zusammen sind, hat sie es im Vergleich zum ersten Mal erstaunlich ruhig zur Kenntnis genommen. Wobei man das per Chat nicht wirklich beurteilen kann. Sie war nach ihrem Ausbruch ala 'Das ist doch alles scheiße und sooo unfair! =(' eine Weile ziemlich still... und sie ist ziemlich mitfühlend, wenn es um so etwas geht, ich hoffe mal, es hat sie nicht zu sehr mitgenommen.


Aber nun zu erfreulicheren Dingen. Am 31. Januar '09 ist der Einsendeschluss für die Beiträge zum 21. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden und ich habe mich nun doch noch für einen Prosatext statt Gedichten entschieden. Momentan liest meine Deutschlehrerin von letztem Jahr meinen Beitrag Probe. Meiner derzeitigen Lehrerin würde ich keinen Text von mir geben, wenn was weiß ich davon abhängen würde...

Ich bin gespannt, was sie dazu sagt, ich persönlich fand ja das Ende etwas... es war einfach nicht stimmig.

Es geht um zwei Personen, die sich immer an einem ganz bestimmten Ort treffen, mit dem sie ihr Kennenlernen verbinden. Und am Ende erfährt SIE, was für ein Geheimnis ER ihr die ganze Zeit über vorenthalten hat.

Ich wollte schon eine ganze Weile eine Geschichte mit dem darin vorkommenden Inhalt schreiben und finde es faszinierend wie sehr sich die Grundidee gewandelt hat.

Aber ich leide etwas an Lyriknot, mir fehlen ein paar Gedichte für den 8. Lyrikwettbewerb 2009, der für Gymnaspasten Mittelfrankens veranstaltet wird.

Möh! D<


Was bleibt abschließend zu sagen? Abendstern, falls du den Schrott bis hierher gelesen haben solltest: J. (das überdrehte blonde etwas) will deine E-mail und Telefonnummer. Ich frage lieber erst dich, bevor ich irgend etwas weitergebe, erst Recht, wenn es um sie geht...


Um das ganze hier abzurunden noch Sinnloses zum Schluss:

Ich bin absolut besessen von FF IV für den Nintendo DS (Cecil... und Kain <3), habe mir Alice Coopers neues Album 'Along Came A Spider' gekauft (großartig!^^) und fühle mich im Leben irgendwie fehl am Platze. Oh! Fast vergessen, apropos Leben: vorgestern Abend wollte ich mich in der Badewanne ertränken, aber ich wollte nicht nackt sterben... und ohne Abschiedsbrief, in den ich sinnlosen Hirnabfall schreibe. Soviel dazu.

Wie gesagt: nicht viel los hier.

15.1.09 15:36


The Diamonddust Rebellion - 23.07.2008

Heute war wieder einmal einer der guten Tage, sofern man Tage mitten in einer tiefen Depression überhaupt gut nennen kann. Ich habe mein neues Neach Nebenprojekt O tanjobi o medeto! [Alles Gute zum Geburtstag!] auf Animexx hochgeladen, knapp einen Monat früher als eigentlich geplant. Ich wollte eigentlich den ersten One-Shot über Hisagi an seinem Geburtstag, dem 14. August, hochladen, aber ich habe gestern Nacht noch einen One-Shot zu Nobushi geschrieben [wobei mich der Wolkenbruch um Mitternacht mit Unmengen an Inspiration versorgt hat] und wollte diesen unbedingt uppen. Immerhin erzählt er einen wichtigen Teil aus Nobus Leben, Irukas Tod, der mir sehr am Herzen liegt.

Desweiteren suchte ich die Geburtstage der anderen mehr oder weniger wichtigen Charaktere aus Neach heraus und sobald ich Urahara Hikais Datum weiß, schreibe ich als nächstes wohl je einen One-Shot zu ihr und Abarai Renji. Aber mir ist aufgefallen, dass ziemlich viele Charaktere aus Bleach im August Geburtstag haben. Verdammt! Ich kann doch nicht so viele Kuchen backen und dann auch noch essen! Schon schlimm genug, dass ich keine Ahnung habe, was für einen Kuchen oder Torte ich am 14. August zusammen matschen soll... Renji würde auf alle Fälle eine/n Bananentorte/-kuchen kriegen, weil sein Zanpakuto Zabimaru ein Affe ist xD

Wie dem auch sei, über den Kuchen kann ich mir auch später noch Gedanken machen, jetzt müssten mir eher Ideen für weitere One-Shots einfallen, weil ich noch mindestens acht zu schreiben gedenke. Naja, in Ordnung, bei Hisagi und Nobushi habe ich auch ohne Nachzudenken drauf losgeschrieben, aber der One-Shot hatte dann meist etwas über 2500 Wörter [Nobushi sogar um die cca. 3200]. Das ist insofern recht erstaunlich, weil ich bei Fanfictions einfach chronisch dazu neige, weniger als 1000 Wörter pro Kapitel zu schreiben und muss mich jedes Mal richtig zwingen über die 1000er-Grenze drüber zu kommen... was man dann leider oft am Text erkennt.

Die beiden Texte zu Shuuhei und Otaka sollten am Ende jeweils zweideutig und erotisch angehaucht sein, wurden dann allerdings irgendwie trotzdem verklärt romantisch. Aber die Zweideutigkeit mit einzubringen ist mir zumindest beim Nobushi One-Shot gelungen.

Yeah! Ich bin die ultimative Kitsch-Queen! Und gemeinsam mit der Drama-Queen Abby sind wir ein unschlagbares Team! xD

Desweiteren: OH MEIN GOTT!!! *völlig abgedrehter Fangirliekreischer* Ich... sage... nur zwei... Worte *nach Luft schnapp*: Naoya Gomoto! Oh Gott... dieser Kerl spielt Shuuhei Hisagi im Bleach Musical und ich dachte, ich müsse in selige Ohnmacht fallen, als ich sein Bild im Internet gesehen habe. Dieser Kerl ist zu heiß für diese Welt! Eindeutig zu heiß! Allerdings dachte ich in meiner Naivität, dass sein Aussehen als Hisagi schon zum tot Umfallen wäre, allerdings fand ich dann auf youtube ein Video vom Rock Bleach Musical - Live Bankai Show mit der Szene, in der die Studenten Renji, Izuru und Hinamori von einem Hollow attackiert werden und Hisagi bei deren Rettung diese klauenförmige Narbe davonträgt. Oh.... Hilfe.... der Studentenlook sah an Gomoto einfach so derbe geil aus!!! Und... man, er war wie eine genaue Kopie von Shuuhei, seine ganze Gestik und Mimik, alles! Der Studentenlook stand ihm einfach, ich will dieses Musical sehen, verdammt [auch wenn ich kein einziges Wort verstehe xD]! Abarai-fukutaicho war irgendwie enttäuschend, das Gesicht hat nicht wirklich gepasst, aber dafür war Kira Izuru wieder klasse. Und in einer Szene war er so betrunken, dass er beinahe auf Hisagi gefallen und ihn unfreiwillig geküsst hätte. Göttlich! xD

The Diamnonddust Rebellion... ein Bleach Animefilm, aus dem ich ebenfalls Ausschnitte im Internet gesehen habe. Ich zähle mich seit einiger Zeit neben Shuuhei und Ukitake auch zu einem Hitsugaya Fan und genau um diesen geht es im dem Film hauptsächlich. Ich will diese DVD haben! Ich glaube aber, die kommt erst im September heraus... und dazu noch in den USA, das heißt es dauert wahrscheinlich wieder ewig, bis sie auch hierzulande in Europa und überhaupt Deutschland erscheint. Oh man, ich spare sogar schon extra, um sie mir kaufen zu können! Und Hisagi kommt da irgendwann auch mal vor und es wird gemunkelt, dass er ENDLICH mal sein Zanpakuto im Shikai entfesselt!!! O.O

Ja, ich bin leicht zufrieden zu stellen. Gebt mir ein Bild von Hisagi, das ich noch nicht kenne und das ich liebeskrank anschmachten kann und meine Welt ist in Ordnung.

Ich überlege auch seit geraumer Zeit, mir eine 69 auf die linke Wange zu malen, genauso wie Hisagi, bei dem es sich dabei um eine Tättowierung handelt. Allerdings hatte mein Fineliner [gute Farbe (schwarz), leicht wieder abwaschbar] scheinbar etwas gegen dieses kleine Makeover meines Gesichts und setzte mitten drin beim Malen aus, als ich gerade versuchte, die 6 auf meiner Wange zu verewigen. Die 9 konnte ich getrost in die Tonne treten, der Fineliner hatte keine Lust...

Aber so leicht gibt sich ein eingefleischtes Fangirlie nicht geschlagen! Irgendwann werde ich einen Shinigamikimono besitzen, der genauso wie der von Hisagi aussieht und darüber werde ich den Daichomantel der 5. Einheit tragen und alle werden mich mit Gobantai Shuuhei-taicho ansprechen müssen!!! *größenwahnsinnig lach*

Ok ok... es ist mit mir durchgegangen xD Aber das mit dem Kimono und dem Mantel stimmt wirklich, nur kostet der Kimono im Ausland $95.00 [war klar, dass es den hierzulande nicht gibt], was cca. 73 Euro wären... hinzu kommt noch der Mantel, der kostet bestimmt nochmal um die 70 Euro... und nähen kann ich nicht, Mist aber auch! xD Und ein Grafiktablett wollte ich auch noch... oh man, ich glaube ich brauche wirklich ganz ganz dringend einen Job.

Apropos Cosplayen... ich glaube ich würde eine ganz passable Matsumoto Rangiku abgeben. Ok, ja, meine Oberweite ist immer noch bedeutend kleiner als die von Seireiteis Tsunade [xD], aber wenn meine Haare noch etwas wachsen, kann ich sie cossen!^^

Wobei ich mir die Haare in so eine Art orange färben müsste... ach scheiße aber auch xD

Ich könnte mir allerdings auch einfach einen Wäschekorb über den Kopf stülpen und als Komamura-taicho gehen! xDD

Ich will ein Shinigami sein!!! Ich habe sogar schon Kagemaru richtig ins Herz geschlossen [*Toboe anknurr* Den kriegst du nicht! *irre lachend mit Zanpakuto wegrenn*], ich bin bereit, ein Shinigami zu werden! >o<

Enra shimase, Kagemaru!!! *Zanpakuto entfessel und damit die nächstbeste Wand anspring*

Ok ok, ich drehe total ab heute! xD

Ooooohhhhhhhh~, da fällt mir ein! Ich habe letztens von Bleach geträumt! Mein erster [und zugleich völlig sinnfreier] Bleachtraum! Oder eher doch Neach, weil die Akatsuki darin vorkamen xDD

Irgendwie waren alle Zanpakutos ohne Griff und nur als Klingen waren sie unnütz, da sie nicht entfesselt werden konnten. Die Akatsuki waren auf die Sheisun, also die Seelen, der Katana aus und irgendwie kam Deidara aus einer Kabine, während ich mir die Hände am Waschbecken einer öffentlichen Toilette die Hände wusch... [verdammt, wieso kommen überall Klos in meinen Träumen vor??? xD]

Ich rannte schreiend raus, steuerte direkt auf Zaraki zu, der auf dem Sofa in meiner Wohnung saß [wieso habe ich ein öffentliches Klo anstelle eines normalen Bades? <.<]. Unterwegs brüllte ich nur: "Benihime! Nike, Benihime!!!", was eigentlich der Entfesselungsspruch für Uraharas Zanpakuto ist, dann packte ich Kenpachi am Kragen seines Daichomantels und schüttelte ihn wie von Sinnen, während ich panisch von mir gab, dass wir sofort alle mit den Zanpakutoklingen verschwingen müssten, weil die Akatsuki, von denen ich soeben ein Mitglied in meinem öffentlichen Klo gefunden hatte [xDD], es auf diese abgesehen hatten.

Außer Zaraki waren noch andere Shinigami anwesend, also frage ich mich, wieso ich mir eigentlich ausgerechnet dieses wandelnde Gruselkabinett zur einseitigen Kommunikation ausgesucht hatte. Der Kerl ist mir irgendwie irgendwo immer noch unheimlich... xD

24.7.08 12:49


All that remains (21.07.2008)

Es sind Tage wie diese, die das Leben alles andere als lebenswert machen, falls es das überhaupt ist. Ich bin nur noch nicht an mir selbst zerbrochen, weil ich Kraft von jemandem anderen schöpfe; fragt sich nur, wie lange ich mich noch verlässlich an ihn lehnen kann...

Heute hat mich etwas befallen, das man wohl wirklich als Depression bezeichnen könnte; war ich die Tage davor eher nur deprimiert, so war der heutige Tag einfach nur schrecklich. Solange ich keine Musik hörte, hatte ich das erdrückende Gefühl innerlich zu ertrinken; hörte ich Musik, wanderten meine Finger automatisch über die Tasten und die süßen Klänge melancholischer Melodien verschlimmerten meinen Zustand, dafür war das Gefühl der inneren Fesseln leichter zu ertragen. Ich war jeden Moment gefährdet in Tränen auszubrechen, obwohl es dafür keinen Anlass gab. Der Tag war... ja, wie genau war er eigentlich? Deprimierend trifft es nur ansatzweise. Hisagi half mir zwar das Schlimmste zu überstehen, aber... was mache ich, wenn er nicht da ist? Wie zum Beispiel jetzt? Vor einigen Tagen war meine Welt noch einigermaßen in Ordnung, ich habe gelacht, war unbeschwert und froh und jetzt sitze ich wie ein Trauerkloß in meinem Zimmer, höre immer noch Musik, die mich mehr verletzt als dass sie heilt und fiebere dem Augenblick entgegen, an dem ich den Blauhaarigen mit der markanten Wangentättowierung wieder sehe. Er und Nobushi, die zwei sind im Moment meine größten Stützen. Hylia hat sich seit Monaten immer weiter von mir entfernt, Naira geht wieder ihren eigenen Weg, Raccon folgt ihr auf diesem. Nur der Gedanke an Hisagis und ab und zu auch Nobus Schicksal lässt mich etwas Mut schöpfen, der mir einen kleinen Teil von Glück zurückgibt. Es ist schwer zu beschreiben, dieses Gefühl neu gewonnener Energie, das mich nach trübseligen Gedanken an Shuuhei befällt, aber leider hält es nicht sehr lange an. Ich denke, man kann es ganz gut mit Drogen vergleichen - der Kick ist atemberaubend, aber das Tief danach umso schlimmer.

Hisagi... Senna verloren, außer Nobushi und Sonkei kann er niemanden mehr seine Familie nennen. Und Nobushi... in ihrer jugendlichen Naivität an den Falschen geraten, ein Kind und das zweite beinahe verloren, ohne Hisagi und Sonkei völlig allein. Und ich beschwere mich über mein Leben, immer doch. Wobei mir gerade einfällt: ein interessanter psychologischer Aspekt meiner gespaltenen Persönlichkeit ist irgendwie, dass all ihre drei Teile sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Hylias ist einfach nur verwirrend, Naira litt an Amnesie, als Asgar sie fand und Nobushi wurde als Kleinkind von ihren leiblichen Eltern in Konoha ausgesetzt. Was will uns das sagen? Dass ich meine Vergangenheit gerne auslöschen würde? Aber wieso? So schrecklich war sie nicht, so gesehen war sie sogar ganz schön, ich war nicht depressiv, persönlichkeitsgespalten und machte mir nicht so viele Gedanken über so viele Dinge. Wieso dann? Ist es vielleicht Zeichen eines Neuanfangs? Zumindest bei Naira: Asgar gab ihr ein neues Leben, eine neue Existenz, ein neues Leben. Das war allerdings ein Neuanfang. Hm... ok, trotzdem weiß ich nicht, wieso sich keine von ihnen an ihre Vergangenheit erinnern kann. Gibt es vielleicht noch andere Gemeinsamkeiten? Nun, zumindest ist bei allen dreien ein geliebter Mensch brutal ums Leben gekommen: Nobushi verlor ihren ersten, besten und einzigen Freund Umino Iruka, Naira musste schmerzlichen Abschied von Lazalantin nehmen und trauerte noch eine Weile Ronak nach, Hylia... na gut, da fällt mir spontan niemand ein, aber andererseits ist Hylia auch anders als Otaka und Serran. Sie ist meine erste und gleichzeitig mir [wer oder was bin ich eigentlich?] ähnlichste Seite. Nobu hat eine Tochter, ein zweites Kind ist sowieso in Planung, Hylia ist bereits zweifache Mutter, Naira kann keine Kinder kriegen. Auch ziemlich ähnlich.

Ich glaube, das bringt mich gerade auch nicht wirklich weiter. Gut, dann eben zurück zu Depressionen.

Ich liege oft lange wach, starre in der völligen Dunkelheit meines Zimmers an die Wand oder halte die Augen mühsam geschlossen und hoffe auf Schlaf, der sich allerdings erst nach einer Art Phase des Dösens einstellt. Und in dieser Dösphase habe ich bereits so etwas wie Träume. Allerdings handeln diese in letzter Zeit immer öfter von Hisagis Tod. Letztens starb er im Kampf gegen Ichimaru Gin; ich hasse diesen schmierigen Typen mit seinem anzüglichen Breitmaulfroschgrinsen. Auch Kagemaru kommt oft vor, allerdings führe ich dieses Zanpakuto, nicht Toboe geschweige denn Nobushi. Bin ich vielleicht depressiv, weil Nobu irgendwo Hisagis Tod voraus ahnt? Das letzte Mal, als ich eine so schlimme Phase hatte, war Naira daran Schuld, also wieso könnte die Ursache diesmal nicht bei der Seite liegen, die in letzter Zeit immer öfter anzutreffen ist - Otaka Nobushi?

Zur Zeit gibt es wirklich lethale Probleme in Konoha; während Tousen Kaname, Hisagis ehemaliger Daicho, Nobushi, Hiryu und Sonkei aus dem Weg räumen wollte, schnappte die Nummer 6 der Espada sich Hikai. Natürlich stürmte Renji sofort los, dicht gefolgt vom Blauhaarigen. Aber ein Kampf zwischen Tousen und Shuuhei... das könnte allerdings ein Kampf auf Leben und Tod werden.

Dabei hatte ich gedacht, dass ich am 14. August, Hisagis Geburtstag also, bei ihnen vorbeischaue, Nobu und Son wiedersehe und so. Aber so wie ich momentan drauf bin kann ich da schlecht auftauchen, wenn ich ihnen allen nicht den Tag vermiesen will.

Andererseits sollte ich mich dort blicken lassen, um wieder einmal Babysitter für Sonkei zu spielen. Scheiß Situation, Depressionen kommen einem auch immer dann in die Quere, wenn man sie am wenigsten braucht.

Und mich an Hisagi hochzuziehen klappt in letzter Zeit auch immer weniger... oh Shuuhei, taskeru...

Schon erwähnt, dass mein Laptop über drei Trojaner hatte und ich das gesamte Windows XP neu formatieren musste? Nein? Das pisst mich einfach nur maßlos an, über die Hälfte meiner Dateien, die ich eigentlich auf den mp3 Player gerettet hatte, sind verschwunden. Wieso spinnt mein Player, wenn es gerade ungünstig ist, durchzudrehen? Von den icq Verläufen, in deren Tiefen Neach Fetzen schlummerten, ganz zu Schweigen. Ich hoffe nur, dass ich es endlich schaffe diesen scheiß WLAN access auf Lappi zu installieren. Ich kriege es einfach nicht hin! Verdammt, und dabei bin ich die einzige in dieser Familie, die sich einigermaßen mit Computern auskennt... meine Eltern rufen mich ja schon, wenn es ums Anschalten geht. Und meine Mutter löcherte mich hier gerade, wieso ich denn so scheiße drauf sei. Meine Fresse, wenn ich den Grund wüsste, dann wäre ich nicht depressiv, oder? Ich glaube, das hängt gerade alles zusammen - Laptopentzug, Sorge um Hisagi, keine angenehmen Zukunftsperspektiven (und damit meine ich vor allem den äußerst unangenehmen Gedanken an Gruppenarbeiten in einer neuen, dummen Klasse), etc. etc.

Man... manchmal denke ich, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Takashi auch Nobushi umgebracht hätte, oder wenn sie bei Orochimaru geblieben wäre. Oder wenn sie wie der junge Uchiha an ihrer eigenen Rachsucht zugrunde gegangen wäre. Natürlich, das alles sind keine netten Gedanken, erst recht nicht, wenn es um eine Seite meiner selbst geht, aber wäre einer der obrigen Fälle eingetreten, hätte sie Shuuhei Hisagi nie kennen gelernt... andererseits... ohne ihn würde sie zerbrechen und irgendwo kann ich ihr das nicht wünschen. Ich hoffe, er schafft den eigenen, inneren Kampf gegen Tousen und alles wird gut.

~Ende~

Enra shimase, Kagemaru!

22.7.08 14:07


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]

NAVIGATION

Guests
Design
Gratis bloggen bei
myblog.de